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Der Nutzen der Fluoridierung ist heute wissenschaftlich erwiesen 1, 2. Die professionelle und häusliche Intensivfluoridierung ergänzen dabei das Prophylaxekonzept schon ab dem Kindesalter. Auch bei der Verwendung hochwirksamer Präparate ist der Therapierfolg abhängig von der Mitarbeit der Patienten und der regelmäßigen Anwendung eines hierfür geeigneten Arzneimittels, zum Beispiel eines Fluoridgelées. Neben der einfachen Anwendung durch den Patienten ist hier der Geschmack der Gele entscheidend. Dynexaminfluorid Gelée verbindet jetzt die bekannte hohe Wirksamkeit der Aminfluoride mit einem guten Geschmack für Kinder und Erwachsene.

Nach heutigen Erkenntnissen 3 ist es besonders wichtig, dass bei einer kariösen Attacke genügend Fluorid zur Verfügung steht, um die Remineralisation des Zahnschmelzes zu fördern. Durch die Anwendung hochkonzentrierter fluoridhaltiger Präparate setzt sich auf dem Zahnschmelz eine Calciumfluoridschicht ab, aus der schnell Fluorid zur Verfügung gestellt werden kann.

Die Besonderheiten der Aminfluoride

In vielen wissenschaftlichen Untersuchungen 4, 5 wird die Sonderstellung der Aminfluoride, unter den in der Kariesprophylaxe verwendeten Fluoridverbindungen, unterstrichen. Als organische Fluoridverbindung mit einer hohen Oberflächenaktivität benetzen sie die Oberflächen der Zähne besonders gut und bilden schnell eine starke Calciumfluoridschicht mit einer hohen Bindung an die Schmelzoberfläche. Es entsteht ein lang verfügbares und sehr potentes Fluoriddepot. Der leicht saure pH-Wert von Aminfluoridprodukten fördert dabei die Ausfällung des Calciumfluorids.

Neben der hemmenden Wirkung auf den bakteriellen Kohlenhydrat-stoffwechsel wird den Aminfluoriden in einigen Untersuchungen auch eine bakterizide Wirkung nachgesagt 6, 7, 8, 9.

Fluoridierung mit Geschmack

Nur bei einer regelmäßigen Anwendung von Fluoriden bleibt die schützende Calciumfluoriddeckschicht erhalten. Damit ist die kontinuierliche Anwendung zu Hause von entscheidender Bedeutung. Zur Steigerung der Mitarbeit des Patienten spielt daher die Geschmacks-akzeptanz des verwendeten Präparats eine wichtige Rolle. Auch bei der ersten Anwendung in der Praxis ist es wertvoll, den Patienten eine möglichst positive Erfahrung zu vermitteln, um die Compliance zu erhöhen.

Dynexaminfluorid Gelée verbindet die anerkannt hohe Wirksamkeit der Aminfluoride jetzt mit einem guten Geschmack. Die Akzeptanz der Intensivfluoridierung in der Individual- und Gruppenprophylaxe, der Kariesprävention während kieferorthopädischer Behandlungen oder der Prävention und Behandlung der Wurzelkaries kann somit bei der Anwendung in der Praxis und auch zu Hause erhöht werden. Gemeinsam mit den betroffenen Patienten kann so eine nachhaltige und sichere Fluoridierung mit Dynexaminfluorid Gelée erreicht werden.

Bezeichnung des Arzneimittels:

Dynexaminfluorid Gelée

Zusammensetzung:

1 g Dentalgel enthält als Wirkstoffe: 30,36 mg Olaflur, 2,74 mg Dectaflur und 22,10 mg Natriumfluorid (Gesamtfluoridgehalt 1,25 %).

Die sonstigen Bestandteile sind: Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.), Hyetellose, Parfümöl Dentalmed, Saccharin, Ponceau 4R (Farbstoff E 124), gereinigtes Wasser. Enthält Methyl-4-hydroxybenzoat. Packungsbeilage beachten.

Anwendungsgebiete:

Zur Vorbeugung der Karies (Zahnfäule), insbesondere bei Kindern, Jugendlichen sowie Patienten mit Zahnspangen, anderen kieferorthopädischen (orthodontischen) Apparaten und Teilprothesen. Zur Unterstützung der Behandlung der Initialkaries (beginnende Zahnfäule). Zur Behandlung überempfindlicher Zahnhälse.

Gegenanzeigen:

Überempfindlichkeit gegen Olaflur, Dectaflur, Natriumfluorid, Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur.), Ponceau 4R (Farbstoff E 124), Menthol, Pfefferminzöl, Krauseminzöl (Bestandteile des Parfümöls Dentalmed) oder einen der sonstigen Bestandteile;

Krankhafte Abschilferungen des Epithels der Mundschleimhaut (pathologisch-desquamative Veränderungen);

Personen, bei denen die Kontrolle über den Schluckreflex nicht gewährleistet ist.

Zu Hause: Kinder vor Vollendung des 6. Lebensjahres;

in der Zahnarztpraxis / Gruppenprophylaxe: Kinder unter 3 Jahren wegen des Gehalts an Menthol, Pfefferminzöl und Krauseminzöl;

Knochen- und / oder Zahnfluorose.

Nebenwirkungen:

Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts (sehr selten): Desquama­tive Veränderungen (Abschuppungen) der Mundschleimhaut. Gingivitis, Stomatitis, Rötung der Mundschleimhaut, Brennen im Mund, oraler Pruritus, Hypoaesthesie oral, Geschmacksstörung, Mundtrockenheit, Schwellung im Mund, Ödem des Mundes.

Erosion an der Mundschleimhaut (Mundulzeration, Mundschleimhaut­bläschen).

Übelkeit oder Erbrechen.

Erkrankungen des Immunsystems (sehr selten): Überempfindlich­keit.

Mögliche Überempfindlichkeitsreaktionen auf Hilfsstoffe: Methyl-4-hydroxybenzoat (Ph. Eur) kann Überempfindlichkeitsreaktionen, auch Spätreaktionen, hervorrufen.

Ponceau 4R (Farbstoff E 124) kann allergische Reaktionen hervorrufen. Bei entsprechend sensibilisierten Patienten können durch Menthol, Pfefferminzöl und Krauseminzöl (Spearmintöl) Überempfindlichkeits­reaktionen (einschließlich Atemnot) ausgelöst werden.

Verschreibungsstatus / Apothekenpflicht: Apothekenpflichtig (Packung zu 20 g). Verschreibungspflichtig (Packung zu 100 g und 200 g).

Stand: Oktober 2015

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